Traumschleife Elfenlay mit Gedeonseck und Wolfskopf

Art:

Rundwanderung

Länge:

21 km

Wanderregion:

Rheintal und Hunsrück

Schwierigkeitsgrad:

schwer

Bewertung:
Hunsrück - Naheland

 

Bildergallerie

 

  • 001-Einstieg in die Traumschleife Elfenlay
  • 002-Aufstieg zum Aussichtspunkt Heinz-Bach-Eck
  • 003-Rheintalpanorama vom Heinz-Bach-Eck
  • 004-Waldwege fuehren zum Kurt-Alich-Blick hinauf
  • 005-Vom Kurt-Alich-Blick faellt der Blick ins Rheintal
  • 006-Aus dem Muehltal mit dem Kyffhaeuserpfad hinauf zu Gedeonseck
  • 007-Blick vom Kyffhaeuserpfad ins Muehltal
  • 008-Im Kyffhaeuserpfad am Butterloch

Vom Vierseenblick folgen wir der Beschilderung des Saar-Hunsrück-Steiges zur Engelseiche hinüber. An der dortigen Wanderhütte halten wir Wanderrast und marschieren dann mit dem Fernwanderweg auf breiten Forstwegen und schmalen Waldpfaden zur Hedwigseiche hinüber. An einer Wegespinne treffen wir auf das beeindruckende Naturdenkmal. Hier verlassen wir den Saar-Hundrück-Steig und folgen den Wegweisern eines örtlichen Wanderweges zum Wolfskopf hinüber. Von diesem wunderschönen Felsenhorst fällt der Blick auf Boppard im weit entfernten Rheintal, bevor es mit Serpentinenfaden und auf felsigen Steigen wieder hinab ins Mühltal geht. Wir überschreiten die L 207 zum zweiten Mal und wandern an Fischteichen vorbei und mit dem Kronprinzenpfad ein kurzes Stück am Mühlbach entlang.

Auf dem Kronprinzenpfad im Mühltal

 

Aus dem Mühltal steigt die Route, jetzt wieder mit der Traumschleife Elfenlay, mit zahlreichen Windungen und Richtungswechseln in den Steilhang des Rauherberges hinein. Felsige Steige, gesäumt mit Krüppeleichenbeständen führen uns hinauf zur Liesenfeld-Hütte. Von diesem herrlichen Aussichtspunkt schweift der Blick über die Ausläufer des Hunsrücks und tief im Tal auf das Hubertusviadukt aus dem Jahre 1907. Dieses aufwändigste Bauwerk der Hunsrückbahn ist 58 Meter hoch und überspannt bei einer Länge von 150 Metern die Hubertusschlucht.

Das Viadukt der Hunsrückbahn überspannt die Hubertusschlucht

 

Nach dem strammen Anstieg ist hier natürlich eine Wanderpause absolute Pflicht, bevor sich die Traumschleife durch das Burdenbachtal zum Sabelsköpfchen hinauf windet, wo erneut herrliche Ausblicke auf die Bopparder Rheinschleife die Wanderer erwarten. Vom rechten Rheinufer grüßen die Taunushöhen und der Weinort Filsen herüber, während tief im Tal der Start- und Zielpunkt Boppard zu bewundern ist.

Panoramablick vom Sabelsköpfchen auf die Rheinschleife bei Boppard

 

Vom Sabelsköpfchen geht es noch einmal, diesmal durch eine urwaldähnliche Vegetation, in das Burdenbachtal hinein. Die Route schlängelt sich in ständigem Auf und Ab durch den märchenhaft anmutenden Frühlingswald. Umgestürzte, inzwischen stark bemooste Bäume säumen den Weg, aus denen Flechten und junge Farnstauden sprießen. Auf einem kleinen Steg überqueren wir den Burdenbach und wandern dann mit einem alten Weinbergspfad talwärts nach Boppard. Hier endet eine aussichtsreiche und ausgesprochen kurzweilige Rundwanderung im Mittelrheintal.

Der Start- und Zielort Boppard rückt näher

 

Fazit und zusammenfassende Bewertung:

Ein ungmein hoher Pfadanteil, traumhafte Panoramablicke auf die Bopparder Rheinschleife und ein gehöriger Schuss Eisenbahnromantik machen diese Rundwanderung bei Boppard zu einem herausragenden Wandererlebnis. Neben dem visuellen Genusswandern müssen allerdings auch die konditionellen Aspekte Erwähnung finden. Drei stramme Anstiege sind in der rund 21 Kilometer langen Runde zu bewältigen und satte 800 Höhenmeter wollen durchstiegen sein, bevor man in Boppard in einer gemütlichen Weinschänke abschließende Einkehr halten kann. Wem das zu viel ist, der sollte sich mit der eigentlichen Traumschleife Elfenlay begnügen, die lediglich eine Streckenlänge von knapp elf Kilometern aufweist und gleichfalls eine Menge von Höhepunkten für den Wanderer bereit hält. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die hier beschriebene Strecke nicht einheitlich ausgeschildert ist.

 

 

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