Felsenwanderung durch die Sauerschweiz

Art:

Streckenwanderung

Länge:

23 km

Wanderregion:

Luxemburgische Schweiz

Schwierigkeitsgrad:

schwer

Bewertung:
Luxemburg

 

Bildergallerie

  • 001 - Bergkameradschaft im Tal der Schwarzen Enz  -
  • 002 - Am gewaltigen Felsenlabyrinth im Wald bei Berdorf -
  • 003 - In den engen Schluchten des Felsenlabyrinths -
  • 004 - Im faszinierenden Felsenlabyrinth -
  • 005 - Panoramablick von der Aussichtsplattform Adlerhorst des Felsenlabyrinths -
  • 006 - Bergkameraden auf der Aussichtsplattform Adlerhorst -
  • 007 - Felsnasen auf der Aussichtsplattform Adlerhorst -
  • 008 - Watzmaenner beim Einstieg In die Baerenhoehle -

 

Im Talgrund treffen die Watzmänner auf die Sauer. Der 173 Kilometer lange Fluss entspringt in den südlichen Ardennen und mündet bei Wasserbilligerbrück in die Mosel. Entlang einer Schatten spendenden Baumallee wandern wir ein kurzes Stück flussaufwärts und überschreiten dann die Sauer über die Alfred-Töpfer-Brücke. Am jenseitigen deutschen Ufer folgen die Bergkameraden einem breiten Wanderweg zum Schloss Weilerbach hinauf.

Bergkameradschaft am Schloss Weilerbach einem Rokoko-Juwel in der Südeifel


Nach Jahrzehnten des Verfalls erstrahlt das Rokoko-Juwel heute in neuem Glanz und zählt wieder zu einem der wichtigsten kunsthistorischen Bauwerke der Südeifel. Zum Schlossgelände gehört auch ein sehr ansprechend gestalteter barocker Schlossgarten, ausgestattet mit einem Lustpavillon nach französischem Vorbild. Schloss Weilerbach kann man nicht besichtigen. Auch das Museumscafe ist leider geschlossen. So sind wir bei der Wanderpause auf unsere Marschverpflegung angewiesen. Vom Schloss Weilerbach folgen wir dem Matthiasweg des Eifelvereins in Richtung Bollendorf. Breite Waldwege bestimmen nun die Streckenführung bis zum Dianadenkmal. Hierbei handelt es sich um ein römisches Pfeilerrelief aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Die Weihung der Göttin Diana geht nur noch aus der im Sockel erhaltenen Inschrift hervor. Das eigentliche Relief im oberen Teil des Pfeilers wurde leider zerstört.

 

Das römische Dianadenkmal am Matthiasweg des Eifelvereins


Vom römischen Denkmal führt uns ein schmaler Wurzelsteig steil bergan zum Ferschweiler Plateau hinauf. Auch hier treten die bizarren Sandsteinformationen zu Tage, wie wir sie schon von der Luxemburgischen Seite her kennen. Die heutigen Naturschönheiten sind als Korallenriffe in den urzeitlichen Tertiärmeeren entstanden. Auch das Teufelsloch, eine enge Schlucht mit glatten, senkrechten Felswänden, zu der wir gelangen, ist nicht Teufelswerk wie die Bevölkerung im Mittelalter glaubte. Vielmehr reicht seine Entstehung in die Zeit des Liasmeeres vor ca. 190 Millionen Jahren zurück.

 

Kommentare  

 
# Heinz K. 2015-01-31 16:09
Toller Bericht und traumhafte Fotos. Kann man nicht besser machen.
Aber warum so wenige Berichte über die Region Dreiländereck!! Hier geht wandermäßig die Post ab!! Das sollte auch den Watzmännern schon aufgefallen sein.
 

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