Hauensteiner Felsentour

Art:

Rundwanderung

Länge:

20 km

Wanderregion:

Pfälzerwald

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Pfälzer Wald

 

Bildergallerie

  • 001 - Hauensteiner Felsentour - Am Kreuzfelsen -
  • 002 - Hauensteiner Felsentour - Blick vom Kreuzfelsen auf Hauenstein -
  • 003 - In der Hauensteiner Felsentour -
  • 004 - Hauensteiner Felsentour - Blick vom Kahlen Felsen -
  • 005 - Hauensteiner Felsentour - Auf dem Kahlen Felsen -
  • 006 - Hauensteiner Felsentour - Am Huehnerstein -
  • 007 - Hauensteiner Felsentour - Aufstieg zum Huehnerstein -
  • 008 - Hauensteiner Felsentour - Stahlleiter mit Rundumsicherung am Huehnerstein -

 

1. Teil: Von Hauenstein über den Hühnersteinfelsen zur Wasgauhütte

 

Die Hauensteiner Felsentour im Herzen der Pfalz begeistert jeden Wanderer. Unzählige Sandsteinformationen, die begangen oder auf spektakuläre Weise erklettert werden können, liegen am Wegrand. Herrliche Ausblicke über den Pfälzerwald und die malerischen Ortschaften sorgen für Kurzweil. Eine Wegführung, die in der Mehrzahl aus Wald- und Felsenpfaden besteht, macht diese Route zu einem Premiumwanderweg der Extraklasse, der auch in der Pfalz seinesgleichen sucht.

 

Blick vom Kreuzfelsen auf Hauenstein

  

Die Watzmänner starten die Tour in der Weißenburger Straße des traditionsreichen Örtchens Hauenstein und folgen der Wegmarkierung „Roter Punkt“ in den bewaldeten Hang hinein. Ein steil ansteigender Saumpfad führt uns sogleich zum Kreuzfelsen hinauf. Hier werden wir mit einer herrlichen Aussicht auf den Luftkurort Hauenstein und den Backelsteinfelsen belohnt, der vis-à-vis unseres Standortes über einem Bergrücken aufragt. Auf dieser herausragenden Sandsteinformation befand sich dereinst eine frühmittelalterliche Spornburg unbekannter ständischer Zuordnung. Der Sage nach soll es sich um ein Jagdschloss des Kaisers Friedrich Barbarossa gehandelt haben.

 


 

Sodann führt uns die Felsentour, die auf diesem Teilstück auch mit dem gelb markierten Hauensteiner Schusterpfad identisch ist, an einer ganzen Reihe von bizarren Sandsteinformationen vorbei und hinüber zum nächsten Aussichtspunkt, dem Kahlen Felsen. Auch von dieser hohen Kanzel sind die Panoramablicke auf Hauenstein überaus bemerkenswert.

 

Blick vom Kahlen Felsen auf Hauenstein

  

Weiter geht es bergan. Die Bergkameraden passieren den Weimersberg und den Hülsenberg. Nachdem man vom Dörreinfelsen den Backelstein noch einmal in Augenschein genommen hat, gelangt die Gruppe zum imposanten Hühnerstein. Auf einer Waldlichtung ragt dieser freistehende Aussichtsfelsen etwa 25 Meter hoch in den stahlblauen Himmel. Schwindelfreiheit vorausgesetzt, kann man den Hühnerstein über eine rundum gesicherte Stahlleiter, die vom Pfälzerwaldverein Hauenstein installiert wurde, erklettern. Die Watzmänner nutzen natürlich diese Klettergelegenheit. Von der Aussichtsplattform des Hühnersteins schweift der Blick dann weit über den Pfälzerwald.

 

Der erkletterbare Hühnersteinfelsen mit seiner herrlichen Aussichtsplattform

 

Burg Trifels bei Annweiler und die Erhebungen des Dahner Felsenlandes sind von hier aus gut auszumachen und werden von einer stählernen Windrose auch bezeichnet. Der Hühnerstein, vormalige Bezeichnung vermutlich „Hunnenstein“, ist ein Grenzfelsen zwischen den Gemarkungen Hauenstein und Schwanheim und den ehemaligen Herrschaftsgebieten der Kurpfalz und des Fürstbistums Speyer. Zu seinen Füßen wird kurze Rast gehalten, um dann an der nächsten bemerkenswerten Kreuzung der Wegmarkierung „Grün-Blauer-Balken“ auf einem breiten Forstweg zur bewirtschafteten Wasgauhütte zu folgen. In dieser gastlichen Pfälzerwaldhütte wird Einkehr gehalten und einem gut gekühlten Weizenbier zugesprochen.

 


 

Bildergallerie

  • 001 - Hauensteiner Felsentour - Am Kreuzfelsen -
  • 002 - Hauensteiner Felsentour - Blick vom Kreuzfelsen auf Hauenstein -
  • 003 - In der Hauensteiner Felsentour -
  • 004 - Hauensteiner Felsentour - Blick vom Kahlen Felsen -
  • 005 - Hauensteiner Felsentour - Auf dem Kahlen Felsen -
  • 006 - Hauensteiner Felsentour - Am Huehnerstein -
  • 007 - Hauensteiner Felsentour - Aufstieg zum Huehnerstein -
  • 008 - Hauensteiner Felsentour - Stahlleiter mit Rundumsicherung am Huehnerstein -
 

2. Teil: Von Von der Wasgauhütte über den Friedrichsfelsen zurück nach Hauenstein

 

Gut gestärkt folgen die Watzmänner von der Wasgauhütte auf einem breiten Forstweg weiterhin der Wegmarkierung „Grün-Blauer-Balken“ hinunter nach Schwanheim. Der Ort wird durchschritten und steil bergan in den Wald marschiert. An einem markanten Marienbildstock biegen wir links ab und wandern über einen Bergrücken hinweg. Kurz darauf erreichen die Bergkameraden die Ortschaft Dimbach. Oberhalb des Dimbaches folgt die Gruppe der schwach frequentierten Kreisstraße durch ein einsames Tal in den nur 1 km entfernten Ort Lug.

 

Auf der Hauensteiner Felsentour im Dimbachtal

  

Immer wieder sind aus dem Talgrund in den bewaldeten Berghängen die Bundsandsteinfelsen zu beobachten, die über den Baumwipfeln emporragen. In Lug wechselt die Wegmarkierung. Jetzt folgen die Bergkameraden dem „Blauen Kreuz“ in den Berghang hinein. Kleinwüchsige Krüppeleichen und ausladende Kastanienbäume begleiten uns auf dem steil ansteigenden Pfad hinauf zum Friedrichsfelsen, im Volksmund „Luger Fritz“ genannt. Dieser herrliche Aussichtsfelsen gestattet einen herausragenden Blick auf die Ortschaft Lug und auf die Felsformationen des Kleinen Rauhberges, den wir wenig später auch noch erwandern werden.

 

 Der Greffelcheswatzmann mit Berghund Felix uf dem Aussichtsfelsen Luger Fritz

 
Breite Waldwege führen eine Weile höhengleich durch den sommerlichen Forst. Mit einem scharfen Linksknick fällt dann die Hauensteiner Felsentour nach Spirkelbach ab. An der Pfarrkirche in der Ortsmitte folgen die Bergkameraden, abweichend von der eigentlichen Route, dem örtlichen Wanderweg Nr. 1 zum Kleinen Rauhberg hinauf. Dieser nur zwei Kilometer lange Umweg erweist sich als überaus lohnend. Mitten im Wald ragt der Krappenfels auf, eine bizarre Gesteinsformation die mit kleinen Büschen und Birkenbäumen bewachsen ist. Es ist kaum nachvollziehbar wie auf dieser kargen, felsigen Oberfläche ganze Bäume gedeihen und empor wachsen können.

 


 

Vom Krappenfelsen folgen wir weiterhin dem örtlichen Wanderweg und sind mehr als überrascht, als wir auf einen weiteren begehbaren Aussichtsfelsen steigen, und uns Spirkelbach zu Füßen liegt. Damit nicht genug! Die Route führt jetzt an 30 Meter hohen, lotrechten Felswänden vorbei. Absolutes Highlight ist dabei der Gang durch einen etwa 10 Meter langen dunklen Spalt, der wahrscheinlich durch einen gewaltigen Felssturz vor tausenden von Jahren entstanden ist.

 

Imposante Felsformation auf dem Kleinen Rauhberg

  

Immer wieder verweilen die Bergkameraden und erfreuen sich an den Launen der Natur, die diese herrlichen Felsgebilde erschaffen hat. Abwärts wandernd erreichen die Watzmänner nach weiteren drei Kilometern wieder die Ortschaft Hauenstein und gelangen an der kleinen Kapelle des Karmeliterkloster St. Josef vorbei zum Ausgangspunkt dieser traumhaften Pfalztour zurück.

Du bist nicht angemeldet. Logge Dich bitte ein, um Kommentare abzugeben.

-
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok