Rothaarsteig III. Vom Kahlen Asten nach Jagdhaus

Art:

Streckenwanderung

Länge:

25 km

Wanderregion:

Rothaargebirge und Hochsauerland

Schwierigkeitsgrad:

schwer

Bewertung:
Rothaargebirge

 
Bildergallerie

  • 001 - Rothaarsteig - Start auf dem Kahlen Asten
  • 002 - Rothaarsteig - Auf dem Kahlen Asten
  • 003 - Auf dem Rothaarsteig an der Lennequelle
  • 004 - Rothaarsteig - Auf dem Grenzweg
  • 005 - Rothaarsteig - Auf dem Grenzweg
  • 006 - Rast am Rothaarsteig bei Hoheleye
  • 007 - Auf dem Rothaarsteig, dem Weg der Sinne
  • 008 - Herrliche Fernsichten vom Rothaarsteig


Durch diese Bergheide wandert die achtköpfige Gruppe nun zur Lennequelle hinüber. Hierbei handelt es sich um eine außergewöhnlich hoch gelegene Schichtquelle auf 825 über N.N. Das Flüsschen Lenne mündet nach 128 Kilometern bei Hagen in die Ruhr. Über den Kamm des Rothaargebirges folgen die Watzmänner sodann dem Grenzweg. Er stellte im Mittelalter den ehemaligen Grenzverlauf zwischen dem kurkölnischen Sauerland und dem Wittgensteiner Land dar und ist heute noch eine Brauchtums- und Sprachengrenze.

 

Auf dem Grenzweg im Rothaarsteig

 

Zahlreiche Sagen und tatsächliche Begebenheiten ranken sich um das Rothaargebirge. So zeugt der Wildererstein am Wegesrand von einer nächtlichen Schießerei aus dem Jahre 1922 bei der ein Wilderer zu Tode kam. In der Nähe von Hoheleye, einer ehemaligen Umspannstation der königlichen Postexpedition, legen wir die erste große Wanderpause ein und aalen uns in der warmen Frühlingssonne. Über die Talvariante des Rothaarsteiges erreichen die Wanderer nach einer weiteren Stunde den kleinen Ort Schanze. In der dortigen Skihütte kehren wir ein und halten ausgiebig Mittagsrast.

 

Bergkameradschaft im Schladebachtal

  

Am Nachmittag führt die Strecke durch das romantische Schladebachtal und am Altarstein vorbei. Als solche bezeichnet wird eine senkrecht stehende Steinplatte am oberen Rande eines kleinen Sees. Der Sage nach soll sich auf der kleinen Waldlichtung eine Drude, die als heidnische Priesterin in hohem Ansehen stand, aufgehalten haben. Sie brachte am Altarstein dem Gott Wotan Brandopfer dar. Die in den Bergen noch hausenden Heiden, kamen hierher, um sich bei ihr Trost und Hoffnung zu holen. Vor den Christen waren sie hier sicher und konnten ihren Göttern ungestört huldigen. Nach Erreichen des Talgrundes geht es noch einmal steil bergauf zum Kamm des Gebirges hinauf. Hier oben in dem winzigen Ort Jagdhaus endet die 3. Etappe des Rothaarsteiges.

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