Losheimer Felsenweg und Rissenthaler Schluchtenpfad

Art:

Rundwanderungen

Länge:

Losheimer Felsenweg

13 km

Rissenthaler Schluchtenpfad

12 km

Wanderregion:

Saarland - Saarländischer Hochwald

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Saarland - Saargau

 

Bildergallerie

  • 001 - Losheimer Felsenweg - Im Hoelzbachtal
  • 002 - Losheimer Felsenweg - Auf dem Baerenfelsen
  • 003 - Losheimer Felsenweg - Am Baerenfelsen
  • 004 - Losheimer Felsenweg - Im Lannenbachtal
  • 005 - Losheimer Felsenweg - Im Lannenbachtal
  • 006 - Losheimer Felsenweg - Keltische Kultstaette
  • 007 - Losheimer Felsenweg - Am Schlangenfelsen
  • 008 - Am Fischteich ausgangs des Losheimer Felsenweges

 

Mit dem Rissenthaler Schluchtenpfad durch Hohlwege und Gräten


Im Anschluss an den Losheimer Felsenweg wird der Rissenthaler Schluchtenpfad von der Bergkameradschaft begangen. Er führt durch zahlreiche Schluchten mit zum Teil extrem steilen Hängen, die in der Region "Grät" genannt werden. Eine Grät ist ein tief eingeschnittenes, enges Kerbtal, welches sich das Wasser, also ein Bach, mit der Kraft der Erosion gegraben hat. Abgerundet wird die Tour durch zwei Aussichtspunkte und zwei tief eingeschnittene Hohlwege, von denen einer gleich zu Beginn der Tour vom Dorfplatz in Rissenthal bergan in den Laubwald führt.

 

Hohlweg im Rissenthaler Schluchtenpfad

  

Der anfangs noch breite Wanderweg verengt sich alsbald zu einem schmalen Pfad, der sich zur Höhe hinauf windet. Entlang der Abbruchkante geht es dann durch lichten Mischwald immer entlang eines dieser tief eingeschnittenen Kerbtäler zu einem ersten Aussichtspunkt. Vom Weg mit zwei Sinnenbänken fällt der Blick auf den im Talgrund liegenden Ort Rissenthal, in den die Wanderer kurz darauf auch wieder absteigen. Bevor wir die ersten Häuser erreichen, bewundern wir noch eine Felsformationen aus rotem Sandstein. Nachdem die Bergkameraden den Ort durchwandert haben, ist es Zeit für eine Pause. Die Wetterlage hat sich erheblich gebessert.. So genießen wir das inzwischen herrliche Wanderwetter und aalen uns in der warmen Herbstsonne. Dann macht sich die Gruppe wieder auf den Weg und in die nächsten, tief eingeschnittenen "Gräten" hinein.

 

Im Talgrund einer der Gräten im Rissenthaler Schluchtenpfad

  

Die engen, überaus tief eingeschnittenen Täler werden am Talboden durchschritten, entlang des Steilhanges durchwandert oder auch nur am oberen Schluchtenrand gestreift. Mal wirken sie durch die weit stehenden Buchen eher offen, mal durch zahlreiche Lianen und umgestürzte Bäume dicht wie ein Dschungel. Langeweile kommt hier also nicht auf, denn hinter jeder Wegbiegung auf diesen verschlungenen Pfaden wartet eine neue Entdeckung, und immer neue Eindrücke machen diese Wanderung zu einem herausragenden Erlebnis.

Die tief eingeschluchteten Gräten beeindrucken sehr

 
Allerdings kann der Wasserspiegel der Bäche, die durch die Gräten laufen bei lang anhaltendem Regenwetter stark ansteigen und die Route zeitweise unpassierbar machen. Zum Schluss wandern die Watzmänner noch durch Streuobstwiesen mit uraltem Baumbestand, bevor der Start- und Zielort Rissenthal wieder erreicht wird. Auch der Rissenthaler Schluchtenpfad wurde mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet und hat sich dieses Prädikat redlich verdient.

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