Teneriffa - Bergwanderung im Anagagebirge

Art:

Streckenwanderung

Länge:

12 km

Wanderregion:

Teneriffa - Anagagebirge

Schwierigkeitsgrad:

sehr einsam und schwer

Bewertung:
Kanarische Inseln

 
Bildergallerie

  • 001 - Der Greffelcheswatzmann beim Start am Pico del Ingles, 957 m
  • 002 - Traumhafte Fernsichten vom Pico del Ingles
  • 003 - Kartenstudium am Pico del Ingles
  • 004 - Am Pico del Ingles - Blick auf den Atlantik
  • 005 - Wanderung durch Lorbeerwaelder im Anagagebirge
  • 006 - Herrliche Weitsichten im Anagagebirge
  • 007 - Schmale Pfade durch Nadelgehoelze im Anagagebirge
  • 008 - Imposante Felsformationen im Anagagebirge


Der schmale Weg verläuft meist geradeaus über einen Höhenrücken hinweg. Meterhohe, sattgrüne wacholderähnliche Stauden säumen den Pfad, auf dem nur selten Wegweiser zu finden sind. Trotzdem ist die Orientierung nicht wirklich schwierig. Es geht halt immer bergab. Bald darauf treffen wir auf der Kammhöhe des Cabeza del Viento auf eine formschöne Felsengruppe, die über die Baumwipfel hinausragt.

 

Felsengruppe am Cabeza del Viento

  

Auch der Teide, der höchste Berg der Insel ist von hier aus gut zu sehen. Dann geht es rechter Hand in Serpentinen steil bergab. Die Gruppe gelangt zu dem Gehöft Los Berros. Hier bewundern wir die alten, in den Fels getriebenen Höhlenställe. Ständig wechselt auf der Route die Vegetation. In diesem Teilabschnitt streifen die Wanderer durch Kakteenhaine, die in den unterschiedlichsten Formen und Farben entlang des Weges emporwachsen.

Unzählige Kakteenarten gedeien am Wegrand

 

In der Ferne fällt der Blick auf Bergdörfer, die sich an die wild zerklüfteten Hänge des Anangagebirges schmiegen. Erneut treffen wir auf ein einsames Bauerngehöft. Fast hätten wir hier den falschen Weg eingeschlagen. Aber der freundliche Bewohner zeigt uns den Pfad, der nach Santa Cruz führt. Das Tal wird jetzt enger und die Steilhänge treten rechts und links dichter an den Pfad heran. Ein spärliches Rinnsal läuft talwärts und windet sich zwischen den meterhohen Wolfsmilchgewächsen hindurch. Der holprige Pfad führt oftmals an steilen Felswänden vorbei und immer öfter tauchen jetzt Trockenmauern als Wegbegrenzungen auf. Ein Zeichen, dass wir der Zivilisation wieder näher kommen.

 

Holprige Pfade entlang uralter Trockenmauern
  

Zum Schluss der Wanderung begleiten uns herrlich blühende Buschgruppen in den unterschiedlichsten Farben bis ins Ziel nach Barrio de la Alegria, einem Vorort von Santa Cruz. Nach dieser herrlichen Wanderung durch das Anagagebirge besuchen wir noch einen  der schönsten Badestrände Teneriffas, den Playa de Teresitas mit seinem weißen, feinkörnigen Sand. Der Bus bringt uns dann wieder zu unserem Feriendomizil zurück.

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