Eifelsteig 9. Etappe Mirbach - Hillesheim

Art:

Streckenwanderung

Länge:

26 km

Wanderregion:

Kalkeifel

Schwierigkeitsgrad:

schwer

Bewertung:
Eifel


Bildergallerie

  • 001 - Eifelsteig - Start an der Erloeserkapelle in Mirbach -
  • 002 - Eifelsteig - Wappenfenster der Erloeserkapelle in Mirbach -
  • 003 - Eifelsteig - Watzmaenner im Michelsbachtal -
  • 004 - Eifelsteig - Im Michelsbachtal -
  • 005 - Bluehende Wiesen im Eifelsteig -
  • 006 - Eifelsteig - Fernsicht auf den Aremberg -
  • 007 - Wilde Margariten auf dem Eifelsteig -
  • 008 - Eifelsteig - Schmetterlingswiese Im Ahbachtal -


2. Teil: Von der Nohner Mühle nach Hillesheim

Nach der Mittagspause an der Nohner Mühle geht es über den asphaltierten Kalkeifel-Radwanderweg weiter in Richtung Niederehe. Kurz darauf wird ein alter Bahndamm auf einem Wiesenpfad beschritten. Rechts im steilen Hang wachsen kleine Wacholderstauden und eine pyramidenförmige Felsklippe ragt aus dem sattgrünen Flechtenteppich empor. Das Gold der Eifel, einige wenige Ginsterbüsche, sorgen für die farbliche Auflockerung.

 

 

Wacholderbestückter Wiesenhang im Eifelsteig


Kurz darauf gelangt die Gruppe nach Niederehe. Mitten im Ort treffen die Bergkameraden auf das ehemalige Augustinerinnenkloster. Besonders sehenswert ist die alte Klosterkirche, deren älteste Teile aus dem 12. Jahrhundert stammen. In der Kirche befindet sich neben dem Hochgrab Phillips von der Mark, die frisch renovierte Balthasar-König Orgel aus dem Jahre 1715. Regelmäßig finden hier Orgelkonzerte statt, die weit über die Region hinaus Beachtung finden. Wir verlassen Niederehe, wandern ein kurzes Stück an der Landstraße entlang und biegen dann an einem alten Steinbruch wieder nach rechts in den Wald hinein. Ein aufziehendes Gewitter mit Starkregen lässt uns in aller Eile am Grab des bekannten Eifelmalers Fritz-von-Wille und an der Burg Kerpen vorbei marschieren, um im nahe gelegenen Eifelort Kerpen Schutz vor den Regenschauern zu suchen. Von hier aus nehmen wir dann das trutzige mittelalterliche Gemäuer auf einem Dolomitsporn hoch über der Ortschaft näher in Augenschein.
 

Burg Kerpen hoch über dem gleichnamigen Eifelort


Die Feste stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde wahrscheinlich von Sigibertus de Kerpene erbaut. Im Jahre 1682 wurde die Burg von französischen Truppen zerstört und später als Steinbruch genutzt. Heute ist die Anlage begehbar und beherbergt ein Schullandheim. Der gut erhaltene Bergfried kann allerdings nicht bestiegen werden.

 

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