Natursteig Sieg 6. Etappe - Schleife rund um Herchen

Art:

Rundwanderung

Länge:

18 km

Wanderregion:

Siegerland

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Siegerland

 

Bildergallerie

  • 001 - Natursteig Sieg - Einstieg in die Schleife rund um Herchen
  • 002 - Schmale Saumpfade im Natursteig Sieg
  • 003 - Natursteig Sieg - Bei Stromberg wird die Sieg ueberschritten
  • 004 - Bergkameraden auf dem Natursteig Sieg im Kesselbachtal
  • 005 - Natursteig Sieg - An den fruehmittelalterlichen Ringwaellen
  • 006 - Natursteig Sieg - Rast an den fruehmittelalterlichen Ringwaellen
  • 007 - Wanderung durch den lichten Forst mit dem Natursteig Sieg
  • 008 - Herrliche Aussichten vom Natursteig Sieg
 

Die Gruppe wandert jetzt in das Naturschutzgebiet „Wälder auf dem Leuscheid“ hinein, in dem zahlreiche Bäche entspringen und mehrere Biotope anzutreffen sind. Unverständlicher Weise hat man den Forstweg geteert, der die Bergkameraden stetig bergan mit mehreren Richtungswechseln zu den frühmittelalterlichen Ringwällen hinauf führt.

 

An den frühmittelalterlichen Ringwällen

 

Wer hier dereinst Schutz gesucht und gelebt hat, ist nicht mehr zweifelsfrei festzustellen. Man datiert die Erbauung der 8 Hektar großen Anlage, auf den Beginn des 9. Jahrhunderts. Sie liegt auf einer Bergkuppe, die auf drei Seiten steil ins Tal abfällt und somit bereits durch ihre natürliche Lage Schutz vor Bedrohungen bot. Am Fuße der Ringwälle wird auf einer rustikalen Sitzgruppe erste Wanderrast gehalten, bevor wir dem Natursteig Sieg auf breiten, teils geschotterten Waldwegen durch sonnige Mischwälder bis zum Ortsschild von Werfen folgen. Hier zackt die Route scharf nach rechts und fällt auf schmalem Pfad in das Igelsbachtal hinab. Endlich zeigt der Streckenverlauf wieder Steigcharakter. Auch der Steilaufstieg zum Studchen, einer 312 Meter hohen Anhöhe, ist auf holprigen Pfaden zu bewältigen.

 

 

Die Watzmänner auf dem Studchen, dem höchsten Punkt der Strecke, 312 m

 

Eine Weile geht es jetzt an Waldsäumen entlang und die eine oder andere Fernsicht über die Erhebungen des Siegerlandes weiß sehr zu gefallen. In der Nähe der Ortschaft Ohmbach treffen die Watzmänner an einem schön gestalteten Rastplatz mit Schutzhütte auf eine Heilquelle mit erfrischendem Quellwasser. Der Sage nach soll im Mittelalter die Tochter eines Raubritters ihre Sehkraft wiedererlangt haben, nachdem eine Zofe ihr die Augen mit dem Wasser der Quelle ausgewaschen hatte. Auch weitere, wundersame Genesungen werden dem Heilwasser zugeschrieben.

 

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