Nordeifel - Eifeler Quellenpfad und Eifelsteig

Art:

Rundwanderung

Länge:

24 km

Wanderregion:

Kalkeifel

Schwierigkeitsgrad:

schwer

Bewertung:
Eifel

 

Bildergallerie

  • 001 - Eifelsteig - Die Urft in Nettersheim -
  • 002 - Eifelsteig - Felsformationen im Tal der Urft -
  • 003 - Unterwegs im Eifelsteig - Im Tal der Urft -
  • 004 - Wilde Iris am Eifelsteig -
  • 005 - Traumhafte Waldpfade im Eifelsteig -
  • 006 - Erlebnisschleife Eifeler Quellenpfad - Im Haubachtal -
  • 007 - Erlebnisschleife Eifeler Quellenpfad - Moorige Pfade im Haubachtal -
  • 008 - Schattige Waldpassagen auf dem Eifeler Quellenpfad -


2. Teil: Von Marmagen zurück nach Nettersheim

Im weiteren Verlauf der Tour führt uns der Eifeler Quellenpfad in das Handwerkerdorf Marmagen. In dem schmucken Eifelort bewundern die Bergkameraden die spätgotische Pfarrkirche, die dem hl. Laurentius geweiht ist. Der Ort ist keltischen Ursprungs und lag in der Antike an der bedeutenden Römerstraße, die von Trier nach Köln verlief. Vom 10. bis zum 18. Jahrhundert gehörte Marmagen zur nahe gelegenen Prämonstratenserabtei Steinfeld. Die Gruppe durchwandert die Ortslage und steigt dann aus dem Tal zum Aussichtsturm auf dem Mühlenberg hinauf.

Mehrstämmige Buche am Muhlenberg bei Marmagen


Von der Plattform hat man einen hervorragenden Blick auf Marmagen und hinüber zum Kloster Steinfeld. Serpentinenpfade geleiten die Watzmänner sodann absteigend in das wildromantische Gillesbachtal hinein. Im Unterlauf des sprudelnden Gewässers treffen wir wieder auf den Eifelsteig. Dem vom Kloster Steinfeld herüberkommenden Premiumwanderweg folgt die Gruppe jetzt bis zum Zielort Nettersheim. Nächstes Highlight ist dabei der Aufstieg zum Königsberg. Über Baumwurzeln führt der schmale Wanderpfad sehr imposant zur Höhe hinauf. Dort oben wird man für den steilen Anstieg mit einer überaus beeindruckenden Aussicht auf das Kloster Steinfeld belohnt. Mehrmals geht es in der Folge noch bergauf und bergab. Meist werden auch hier schmale, naturnahe Pfade begangen. Die unverwechselbare Eifellandschaft ist dabei unser ständiger Begleiter. Auch das Wetter schlägt Kapriolen. Auf zwischenzeitlich einsetzenden Nieselregen folgen aber immer wieder sonnige Abschnitte, Eifel pur halt und typisch für diesen rauen Landstrich.

Wildromantisches Gillesbachtal


Schließlich treffen die Bergkameraden in einem parkähnlichen Gelände auf mehrere Aufschlüsse einer römischen Wasserleitung, welche die Römerstadt Köln im Altertum mit Wasser versorgte. Der so genannte Römerkanal, der seinen Ursprung in der Nähe von Nettersheim hatte, war eines der längsten Aquädukte des römischen Imperiums und gilt als das größte antike Bauwerk nördlich der Alpen.

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Eifel-Berichte

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