Traumschleife Rissenthaler Schluchtenpfad

Art:

Rundwanderung

Länge:

11 km

Wanderregion:

Saarland

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Saarland - Saargau

 

Bildergallerie

  • 001 - Hohlweg beim Einstieg in den Schluchtenpfad
  • 002 - Bergkameradschaft im Rissenthaler Schluchtenpfad
  • 003 - Weiche Waldpfade im Rissenthaler Schluchtenpfad
  • 004 - Unterwegs im Rissenthaler Schluchtenpfad
  • 005 - Blick vom Schluchtenpfad auf Rissenthal
  • 006 - Unterwegs im Rissenthaler Schluchtenpfad
  • 007 - Mit dem Schluchtenpfad vorbei an Weideland
  • 008 - Baumpilz im Rissenthaler Schluchtenpfad

 

Durch Hohlwege und Grät-Schluchten rund um Rissenthal

 

Der Rissenthaler Schluchtenpfad gehört zu den Traumschleifen, die allesamt Partnerwege des Saar-Hunsrück-Steiges sind und die Watzmänner ein ums andere Mal überaus begeistern. Auf schmalen, erdigen Pfaden führt die hier beschriebene elf Kilometer lange Rundwanderung durch fünf Schluchten, die man in der Region „Gräten“ nennt.

Die Watzmaenner im Rissenthaler Schluchtenpfad

  

Zwei wunderschöne Hohlwege, urwaldähnliche Lianenwälder und bunte Streuobstwiesen werden durchwandert und von sommerlichen Waldsäumen genießen die Schluchtenpfadwanderer zu allem Überfluss noch herrliche Fernsichten über den saarländischen Hochwald. So ist es nicht verwunderlich, dass der Traumschleife Rissenthaler Schluchtenpfad im Jahre 2006 vom Deutschen Wanderinstitut die Auszeichnung „Schönster Wanderweg Deutschlands“ verliehen wurde.



Bildergallerie

  • 001 - Hohlweg beim Einstieg in den Schluchtenpfad
  • 002 - Bergkameradschaft im Rissenthaler Schluchtenpfad
  • 003 - Weiche Waldpfade im Rissenthaler Schluchtenpfad
  • 004 - Unterwegs im Rissenthaler Schluchtenpfad
  • 005 - Blick vom Schluchtenpfad auf Rissenthal
  • 006 - Unterwegs im Rissenthaler Schluchtenpfad
  • 007 - Mit dem Schluchtenpfad vorbei an Weideland
  • 008 - Baumpilz im Rissenthaler Schluchtenpfad

 

Die Watzmänner starten am Dorfplatz des Naturparkdorfes Rissenthal in den Schluchtenpfad und wandern kurz darauf in einen beeindruckenden Hohlweg hinein. Die rotbraune Erde und die unzähligen Wurzelstöcke rechts der Route bilden einen starken farblichen Kontrast zum kräftigen Sattgrün des hoch aufragenden Mischwaldes, aus mächtigen Buchen- und Eichenbeständen.

Im beeindruckenden Hohlweg eingangs des Schluchtenpfades

 

Alsbald geht es auf erdigen Pfaden stramm bergan und sodann in die erste Grät-Schlucht hinein. Auf idyllischen Waldpfaden in ständigem Auf und Ab gelangt die 8köpfige Gruppe kurz darauf zu einem Aussichtspunkt, von dem der Blick auf die im Tal liegende Ortschaft Rissenthal fällt. Die nächste Schlucht lässt nicht lange auf sich warten. Diesmal wandern wir recht spektakulär direkt am oberen Rand der Grät entlang.

Die  Traumschleife führt am Rand der Grät-Schlucht entlang


Über einen zweiten Hohlweg fällt die Route sodann ins Tal ab. Die Wanderer gelangen wieder nach Rissenthal und folgen der unverlaufbaren Beschilderung durch mehrere Dorfstraßen. Ausgangs der Bebauung streift die Gruppe durch Streuobstwiesen und taucht dann wieder in den Wald ein. Der Schluchtenpfad läuft in der Folge an Waldsäumen und sonnigen Wiesenflächen entlang.

Blühende Holundersträucher verzaubern die Waldsäume

 

Am Hungerberg treffen die Bergkameraden auf eine Sinnenbank und verweilen kurz, um die herrlichen Weitsichten zu genießen. Nach dem Überschreiten einer Landstraße wird an einer kleinen Kapelle Wanderrast gehalten. Hier überrascht uns eine kurze Regenschauer, die dem herausragenden Wanderabenteuer aber nichts anhaben kann.


 

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  • 001 - Hohlweg beim Einstieg in den Schluchtenpfad
  • 002 - Bergkameradschaft im Rissenthaler Schluchtenpfad
  • 003 - Weiche Waldpfade im Rissenthaler Schluchtenpfad
  • 004 - Unterwegs im Rissenthaler Schluchtenpfad
  • 005 - Blick vom Schluchtenpfad auf Rissenthal
  • 006 - Unterwegs im Rissenthaler Schluchtenpfad
  • 007 - Mit dem Schluchtenpfad vorbei an Weideland
  • 008 - Baumpilz im Rissenthaler Schluchtenpfad
 

Dann wird es wieder einmal spektakulär. Der "Urwald" nimmt uns auf!! Die Traumschleife taucht tief in die Grät-Schluchten hinein. Überaus steil und in engen Serpentinen, oftmals auch über hölzerne Treppenstufen, geht es bergab und in den grünen Canyon hinein. Armdicke Lianen hängen von den Bäumen herab und verzaubern die enge Schlucht, in der wir jetzt an einem munter plätschernden Bach entlang wandern.
 

Tief in der Grät geht es durch einen urwaldähnlichen Lianenwald


Moose, Flechten und Farnstauden säumen den schmalen Weg. Es geht unter umgestürzten Bäumen hindurch oder auch darüber hinweg. Abgestorbenes Totholz gefallener Baumriesen liegt am schmalen Pfad und die Natur ist dabei, aus den vermodernden Hölzern neues Leben zu bilden. Auf schmalen, schlüpfrigen Steigen werden Bäche und kleine Rinnsale gequert, bevor es wieder mit hölzernen Tritten steil bergauf geht, um jenseits der Gratschneide in die nächste tiefe Schlucht hinein zu tauchen.
 

Umgestürzte Bäume liegen quer zum Schluchtenpfad

 

Aus dieser beeindruckenden Schluchtenlandschaft steigt die Route erneut zur Höhe empor und läuft jetzt meist ebenen Fußes über Wiesenflächen und durch verbuschtes Gelände zur Großen Grät hinüber.



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  • 001 - Hohlweg beim Einstieg in den Schluchtenpfad
  • 002 - Bergkameradschaft im Rissenthaler Schluchtenpfad
  • 003 - Weiche Waldpfade im Rissenthaler Schluchtenpfad
  • 004 - Unterwegs im Rissenthaler Schluchtenpfad
  • 005 - Blick vom Schluchtenpfad auf Rissenthal
  • 006 - Unterwegs im Rissenthaler Schluchtenpfad
  • 007 - Mit dem Schluchtenpfad vorbei an Weideland
  • 008 - Baumpilz im Rissenthaler Schluchtenpfad
 

Diesmal führen Holztritte steil bergab am Rand dieser gewaltigen Schlucht entlang, bei der uns die dreißig Meter hohe Wand aus rötlich glänzendem Buntsandstein, über die ein kleines Rinnsal plätschernd in die Grät fällt, in besonderem Maße beeindruckt. Hier haben die Erbauer des Schluchtenpfades einige Bänke aufgestellt, damit der Traumschleifenwanderer verweilen kann, um die urwüchsige Natur zu genießen. 
 

Blick vom Rissenthaler Schluchtenpfad in die Große Grät

 

Entlang des Daufelbaches, wandern die Watzmänner schließlich zum Ausgangspunkt zurück und bewundern noch einen kleinen Wasserfall, der wild schäumend zu Tal stürzt. Tief beeindruckt von dieser traumhaften Wanderung besuchen wir im Anschluss an die Tour das nahe gelegene Hochwälder Brauhaus in Losheim am See, genießen die regionale Küche bei einem kühlen Glas Bier und machen uns erst dann auf die Heimfahrt ins Brohltal.
 

Der Daufelbachwasserfall ausgangs des Schluchtenpfades

 

 

Zusammenfassende Bemerkungen der Bergkameradschaft:
Ein abwechslungsreicheres Wandervergnügen als die Tour über die Traumschleife Rissenthaler Schluchtenpfad ist kaum vorstellbar. Auf nur elf Wanderkilometern wartet fast an jeder Ecke ein echtes Highlight. Die überaus geschickte Streckenführung, der hohe Pfadanteil und die aufwändigen wegebaulichen Maßnahmen setzen auch in der Region kaum zu toppende Maßstäbe in Premiumqualität. Die fast unberührte Natur in den Gräten, die schönen Streuobstwiesen und die beeinduckenden Fernsichten setzen weitere Akzente. Konditionell sollte man gut gewappnet sein, sind doch einige stramme Auf- und Abstiege zu bewältigen. Zudem ist Vorsicht geboten bei anhaltendem Regenwetter oder Starkregen. Dann können die Bäche in den Gräten so stark anschwellen, dass der Schluchtenpfad unpassierbar wird.

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