Osteifel - Geopfad-Route-L - Laacher Rundweg

Länge:

14 km

Wanderregion:

Östliche Vulkaneifel

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Eifel


Bildergallerie

 


  • 001-Auf dem Weg zum Aussichtspunkt Bleiche Erde
  • 002-Der Laacher See vom Aussichtspunkt Bleiche Erde
  • 003-Auf dem Seeuferweg
  • 004-Mofetten zeigen an, das aus der Magmakammer Gas austritt
  • 005-Geologischer Aufschluss am Vulkan Alte Burg
  • 006-Rast an der Jaegerspitze
  • 007-An der Jaegerspitze
  • 008-Auf dem Geopfad-Route-L


Die dort anzutreffende Hinweistafel informiert die Wandergruppe auch hier über die vulkanologischen Besonderheiten des Schlackenkegelaufbaus am Vulkan Alte Burg, der wesentlich älter ist als der Laacher-See-Vulkan. Gleichzeitig ist aber auch nachzulesen, dass sich im frühen Mittelalter an dieser Stelle, also an der heutigen Jägerspitze, die Burg des Pfalzgrafen Heinrich II. bei Rhein befunden haben soll, dem Stifter der Abtei Maria Laach.

Auf dem Seeuferweg an der Jägerspitze im Distrikt Alte Burg

 
Von der Alten Burg wandern wir weit ab vom Seeufer auf einem schnurgerade verlaufenden Feld- und Wiesenweg zum restaurierten Mundloch des Delius-Stollens hinüber. Dabei handelt es sich um einen, in der Mitte des 19. Jahrhunderts angelegten Abflussstollen, der dazu diente, den Wasserspiegel des Laacher Sees um fünf Meter zu senken, die klösterliche Anlage vor Hochwasser zu schützen und in größerem Umfang Landwirtschaft zu betreiben. Bereits der zweite Abt Fulbert ließ zwischen 1152 und 1170 einen 880 Meter langen Abzugsstollen durch die südliche Umrandung des Lacher Beckens graben, den so genannten Fulbertstollen.

 

Am Mundloch des Deliusstollens


Abweichend von der Streckenführung der Geo-Route-L, die vom Deliusstollen auf asphaltiertem Grund zur Abtei Maria Laach hinüber läuft, wandern wir an der Obstplantage links abzweigend mit einem weichen Wiesenpfad zum Wanderparkplatz am Erntekreuz hinauf. Hier wird die L 113 überschritten und sanft bergan auf wurzeligen Steigen in die Flanke des Thelenberges hinein marschiert. Im stetigen Wechsel werden jetzt schmale Waldpfade und breite Forstwege beschritten.

 

Die Wandergruppe am Thelenberg


Linker Hand zeigt sich schon bald über Weide- und Ackerland hinweg die Ortschaft Bell und dahinter am Horizont der Vulkankegel des Hochsteins bei Ettringen. Vom Thelenberg leicht abfallend wird eine weitere Asphaltpiste gequert. Dann trifft die Wandergruppe an der Klostermauer der Abtei Maria Laach wieder auf die Geopfad-Route-L. Ein hier eingerichteter Steinlehrpfad beschreibt die zur Schau gestellten vulkanischen Gesteinsarten. Ihre zahlreichen Verwendungmöglichkeiten beim Backofen- und Häuserbau werden den Wanderern anhand von dargestellten Beispielen näher gebracht.

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