Natursteig Sieg 7. Etappe Herchen - Schladern

Art:

Streckenwanderung

Länge:

19 km

Wanderregion:

Siegerland - Natursteig Sieg

Schwierigkeitsgrad:

mittelschwer

Bewertung:
Siegerland

Bildergallerie

 

  • 001-Im Startort Herchen wird die Sieg ueberschritten
  • 002-In halber Hanglage geht es an der Sieg entlang
  • 003-Auf schmalen Uferpfaden entlang der Sieg
  • 004-Der Natursteig Sieg laeuft in Weideland hinein
  • 005-Im Steilabstieg ins Siegtal
  • 006-An der Siegschleife bei Hoppengarten
  • 007-Am Ufer der Sieg an der Siegschleife bei Hoppengarten
  • 008-Wegezeichen des Natursteigs beim Aufstieg zum Auenberg

 
In der Tat ist die im Jahre 1879 erbaute St. Laurentius Pfarrkirche in Dattenfeld ein herausragendes Kirchenbauwerk. Wegen der beiden 37 Meter hohen, weithin sichtbaren Kirchentürme und ihrer reichhaltigen Ausstattung wird sie im Volksmund auch als "Siegtaldom" bezeichnet. Nach diesem kurzen Abstecher kehren wir wieder zur Hauptroute des Natursteigs Sieg zurück und steigen mit einem schmalen, teilweise recht ausgesetzten Uferpfad in den Hang hinein. Noch einmal fällt dabei der Blick über die Sieg hinweg zurück nach Dattenfeld und auf den Siegtaldom.

Blick zurück auf Dattenfeld und den Siegtaldom

In halber Hanglage folgt die Route jetzt dem Lauf der Sieg. Auf Holzstegen werden mehrere kleine Nebengewässer gequert, die schluchtartig und dabei leise gurgelnd dem breiten Fluss zustreben. Immer wieder fällt dabei der Blick auf den Dattenfelder Siegbogen tief unten im Tal. Unterhalb des 243 Meter hohen Sonnenberges führen dann breite Waldwege fernab der Sieg in die einsamen Wälder auf dem Leuscheid hinein, bevor man durch ausgedehnte Weideflächen wandernd die Ortschaft Dreisel erreicht.

 

Mit der Straßenbrücke bei Dreisel wird die Sieg überschritten

Mit der Straßenbrücke bei Dreisel gelangt die fünfköpfige Gruppe sodann ans rechte Siegufer. Hier zeigt der Natursteig Sieg ein letztes Mal seine Zähne. In gerader Linie und unerwartet steil geht es mit einem felsigen, fast alpinen Steig zu einer bewaldeten Kuppe hinauf. Dabei ist die Wegführung kaum noch erkennbar. Auf der Bergspitze erwarten uns leider keine ausgezeichneten Fernsichten aber eine rustikale Wanderhütte, die nach diesem Schweiß treibenden Aufstieg als hoch willkommene Rastmöglichkeit genutzt wird. Abschließend führt uns die Beschilderung, durch eingefriedete Weideflächen leicht abfallend und am Museumsdorf Altwindeck vorbei in den Zielort Schladern hinein. Hier ist natürlich der kurze Abstecher zum sehenswerten Siegfall ein absolutes Muss und erweist sich als der krönende Abschluss dieser herrlichen Etappe über den Natursteig Sieg.

 

Die 7. Etappe endet am Siegfall in Schladern

 

 

Fazit und abschließende Bemerkungen:

Die 7. Etappe des Fernwanderweges entlang der Sieg kann sich wirklich sehen lassen. Kurzweilig und überaus interessant läuft die Route oftmals direkt am Gewässer entlang durch das Siegerland. Das unverlaufbar ausgeschilderte, an Premiumqualität heran reichende Streckenprofil weist überraschend viele Pfad- und Steigpassagen auf. Den lohnenden Abstecher zum Siegtaldom in Dattenfeld sollte man auf jeden Fall unternehmen. Möglich ist auch eine Verlängerung der Etappe, indem man das Museumsdorf Altwindeck und die Burg Windeck in einem abschließenden Bogen in die Route mit einbezieht. Wir hingegen haben es nach 19 Kilometern und ca. 600 Höhenmetern im Auf- und Abstieg gut sein lassen und das Museumsdorf und die Burgruine auf der 8. Etappe von Schladern nach Au erwandert.

 

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