Heideweg - Erlebnisweg Sieg

Art:

Rundwanderung

Länge:

23 km

Wanderregion:

Siegerland

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Siegerland

Bildergallerie

 

  • 001-Start auf dem Wanderparkplatz Siegelsknippen
  • 002-Eintoenige Forstautobahnen im Lohmarer Wald
  • 003-Pfarrkirche St. Johannes in Lohmar
  • 004-Bei Lohmar wird die Agger ueberschritten
  • 005-Das Wegezeichen des Heideweges am Aggerufer
  • 006-Unterwegs im Heideweg
  • 007-Buchenhallenwald am Fliegenberg
  • 008-In der Wahner Heide

 
Ausgangs der beeindruckenden Heidelandschaft läuft der Erlebnisweg Sieg wieder in den Lohmarer Wald hinein. Wenig später gelangt die Gruppe sanft abfallend zum Leyenweiher. Er liegt mitten im Wald und bietet seltenen Wasservögeln ein Zuhause. Wir beobachten Blässhühner, Stockenten und ein Paar Kanadagänse, die sich laut schnatternd in der Uferzone tummeln. Hier laden zudem noch Ruhebänke zum Verweilen ein.

Am Leyenweiher mitten im Frühlingswald

 

Hinter dem Leyenweiher führt der Heideweg, vorbei an mächtigem Baumbestand, auf breiten Waldwegen zum Aggerstadion hinüber und schließlich mit dem Aggerdamm in die Flussauen hinein. Bei Troisdorf wird die Agger zum zweiten Mal überschritten. Unter stark störendem Autolärm einer Bundesstraße geht es eine Weile am Flussufer entlang und schließlich nach dem Queren der A 3 in das Naturschutzgebiet Gagelbestand hinein. Dabei werden die Stallberger Fischteiche, rechts der Route gelegen,  mit dem schnurgerade verlaufenden Wiesenweg erschlossen.

 

An den Stallberger Fischteichen im Naturschutzgebiet Gagelbestand

 

Die von Menschenhand geschaffenen Weiher im Staatsforst der Stadt Siegburg werden sich selbst überlassen und haben sich zu einem bemerkenswerten Rückzugsgebiet für Tiere und Pflanzen entwickelt. Zum Abschluss streift der Heideweg mit der Hauptroute des Natursteigs Sieg die Ortschaft Kaldauen am Rand der Bebauung und führt dann bei mehreren Richtungswechseln zum Wanderparkplatz Siegelsknippen zurück. Hier endet eine wenig begeisternde Wanderung durch die Wahner Heide.

Sturmerprobte Kiefern in der Wahner Heide

 

 

Fazit und abschließende Bemerkungen:

Gleich mehrere Aspekte fallen bei einer Beurteilung der Routenführung des Heideweges negativ ins Gewicht. Zum einen sorgen die breiten, meist schnurgerade durch den Lohmarer Wald laufenden Forstwege für wenig Abwechslung und drücken der Rundwanderung das Siegel der Eintönigkeit auf. Zum zweiten stört der ständige Flug- und Autolärm beim Wandern ungemein. Die wenigen Highlights der Runde muss man selbst erkunden. So läuft der Heideweg auf lediglich zwei Wanderkilometern quasi an der Wahner Heide vorbei, statt mitten hindurch, was durchaus möglich gewesen wäre. Einen der Stallberger Teiche hätte man beispielsweise mit dem Heideweg auch umrunden können, anstatt die Gewässer nur am Uferrand zu streifen. So verfehlt der Heideweg in allen Belangen die hohe Wanderqualität, die man von anderen Erlebniswegen Sieg gewohnt ist. Besser wäre es, die Route statt als Wanderweg als Radweg auszuzeichnen. Positiv ist anzumerken, dass die Runde nahezu unverlaufbar ausgeschildert ist.

 

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