Osteifel - Jakobsweg von Wachtberg nach Bad Neuenahr

Art:

Streckenwanderung

Länge:

19 km

Wanderregion:

Osteifel

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Eifel

 

Bildergallerie

  • 001 - Jakobsweg - Startpunkt Raaffkapelle in Wachtberg - Holzem
  • 002 - Jakobsweg - Radarkuppel bei Werthoven
  • 003 - Jakobsweg - Getreidefelder auf der Grafschaft
  • 004 - Jakobsweg - Rast am Scheidskopf
  • 005 - Jakobsweg - Blick vom Scheidskopf hinueber zur Landskrone
  • 006 - Jakobsweg - Blick auf Kirchdaun
  • 007 - Jakobsweg - Auf der Grafschaft
  • 008 - Jakobsweg - Auf der Grafschaft

 

Von der Raaffkapelle zum Aussichtsbalkon der Neuenahrer Landskrone

 

Auf einer Gesamtlänge von 115 Kilometern verläuft der Jakobsweg, ein Hauptwanderweg des Eifelvereins, von Bonn quer durch die Osteifel bis nach Moselkern. Ob diese Routenbezeichnung mit dem Pilgerweg ins spanische Santiago de Compostella in Verbindung gebracht werden kann, darf allerdings bezweifelt werden. Auf breiten Feld- und Wiesenwegen läuft die Route über die Grafschaft hinweg, um dann in die Ahrberge hineinzusteigen. Zum Schluss der Etappe locken eine sehenswerte Ruine und traumhafte Aussichten ins Ahrtal.

 

Bei bewölktem Himmel geht die achtköpfige Gruppe an der Raaffkapelle in Wachtberg-Holzem an den Start und wandert in die Wiesen und Felder der Grafschaft hinein. Bereits nach wenigen Kilometern kommt die Radarkuppel von Werthhoven in Sicht. Sie ist die größte Anlage ihrer Art in der Welt.

 

Die Radarkuppel bei Werthhoven

 

Auf diesem Teilstück verläuft der Jakobsweg meist sehr flach durch die Gemüsefelder der fruchtbaren Landschaft. Obwohl eigentlich das Salz in der Suppe fehlt, schmale Pfade und rauschende Bachläufe sind in diesem Teilabschnitt nicht anzutreffen, ist es nie eintönig oder gar langweilig durch die hier brettebene Grafschaft zu wandern. Hervorzuheben sind allerdings die Weitblicke, die sich den Wanderern immer wieder bieten. Nach zwei Stunden Wanderzeit ist am 231 Meter hohen Scheidskopf die erste Rast des Tages fällig. In der dortigen Schutzhütte verzehren wir unsere mitgeführte Marschverpflegung und genießen die herrliche Aussicht auf die ersten Erhebungen des Ahrgebirges.

 


 

Bildergallerie

  • 001 - Jakobsweg - Startpunkt Raaffkapelle in Wachtberg - Holzem
  • 002 - Jakobsweg - Radarkuppel bei Werthoven
  • 003 - Jakobsweg - Getreidefelder auf der Grafschaft
  • 004 - Jakobsweg - Rast am Scheidskopf
  • 005 - Jakobsweg - Blick vom Scheidskopf hinueber zur Landskrone
  • 006 - Jakobsweg - Blick auf Kirchdaun
  • 007 - Jakobsweg - Auf der Grafschaft
  • 008 - Jakobsweg - Auf der Grafschaft
 

Schließlich geht es hinauf zur Neuenahrer Landskrone. Von der Nordseite nähern wir uns dem imposanten Bergkegel, treten in den Wald hinein und folgen schmalen Serpentinenpfaden durch den lichten Baumbestand bis hinauf zum "Gipfel". Hoch über dem unteren Ahrtal erhebt sich der Berg, auf dem einst Philipp von Schwaben im Jahre 1206 Burg Landskrone errichten ließ, die er wegen ihrer baulichen Schönheit als "Des Landes Kron" bezeichnete. Nach mehreren Belagerungen wurde die Festung 1682 gesprengt und fast vollständig zerstört.

 

Mauerreste der Burg Landskrone

 

Heute sind von der einst stolzen Anlage nur noch wenige Mauerreste vorhanden. Von der Aussichtsplattform mit dem hoch aufragenden Gipfelkreuz genießen wir das hervorragende Panorama auf Heppingen und Bad Neuenahr-Ahrweiler. Darüber hinaus fällt der Blick weit in das Ahrtal hinein. Auf diesem exponierten Gipfel gönnen wir uns eine ausgiebige Wanderpause, schließlich ist von hier aus auch die gesamte, bisher zurückgelegte Wanderstrecke bis hin zur Werthhovener Radarkuppel einzusehen. Vom Burgberg der Landskrone geht es über steile, sich windende Waldpfade hinunter nach Heppingen. Am Heimersheimer Wehr treffen die Watzmänner auf die Ahr.

 

Die schäumende Ahr am Heimersheimer Wehr

 

Man hat das Wehr vor einigen Jahren naturnah ausgebaut um Wanderfischen wie dem Lachs den Aufstieg zu den Laichplätzen am Oberlauf der Ahr zu ermöglichen. Die Watzmänner folgen dem Ahruferweg bis nach Bad Neuenahr. Über eine geschwungene Brücke wird die Ahr überschritten und in einem netten Cafe am Ahrufer in Bad Neuenahr nach dieser schönen, 19 Kilometer langen Etappe über den Jakobsweg abschließende Einkehr gehalten.

 

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