Rheinsteig 19. und 20. Etappe Unkel - Rhöndorf

Art:

Streckenwanderung

Länge:

21 km

Wanderregion:

Rheintal und Siebengebirge

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Westerwald

 

Bildergallerie

  • 001 - Rheinsteig - Kleiner Wasserfall bei Unkel -
  • 002 - Verbuschte alte Weinberge im Rheinsteig -
  • 003 - Im Rheinsteig unterwegs -
  • 004 - Rheinsteig - Bluehende Kastanienallee auf der Bruchhaeuser Heide -
  • 005 - Rheinsteig - Die Kastanien stehen in voller Bluete -
  • 006 - Rheinsteig - Am Bildstock Auge-Gottes -
  • 007 - Rheinsteig - Hoelzernes Eichhoernchen am Bildstock Auge-Gottes -
  • 008 - Im Rheinsteig unterwegs -

 

Eine waldreiche Rheinsteigetappe fern vom breiten Rheinstrom

 

Ungewöhnlich weit vom Rheinstrom weg führt uns diese Etappe des Rheinsteiges in die waldreichen Ausläufer des Westerwaldes und in das Siebengebirge hinein. Meist werden breite Forstwege, selten schmale Pfade beschritten. Wenn auch die Streckenführung den eigentlichen Steigcharakter vermissen lässt, so sind die wenigen Aussichtspunkte von den rechtsrheinischen Vulkanbergen herausragende Höhepunkte auf dieser einsamen Route über den Weitwanderweg entlang des Rheins.


Blick vom Leyberg in die Rheinebene

 

Die Tour beginnt am Bahnhof in Unkel und führt an einem kleinen Wasserfall vorbei in alte, verbuschte Weinberge hinein. Ein letzter Rheinblick folgt, dann treten die Bergkameraden auf der Anhöhe aus dem Wald hinaus und wandern in die freie Feldflur hinein. Hier geht es durch eine eindrucksvolle Kastanienallee hinüber zum Haanhof und durch die Bruchhäuser Heide.

 

Kastanienallee in der Nähe des Haanhofes

 

In der Folge führt der Rheinsteig meist am Waldrand entlang gen Osten und sodann hinab ins Breitbachtal. Die Watzmänner folgen dem Bachlauf talaufwärts und gelangen schließlich inmitten des frühlingshaften Hochwaldes zum Bildstock „Auge Gottes“

 


 

Bildergallerie

  • 001 - Rheinsteig - Kleiner Wasserfall bei Unkel -
  • 002 - Verbuschte alte Weinberge im Rheinsteig -
  • 003 - Im Rheinsteig unterwegs -
  • 004 - Rheinsteig - Bluehende Kastanienallee auf der Bruchhaeuser Heide -
  • 005 - Rheinsteig - Die Kastanien stehen in voller Bluete -
  • 006 - Rheinsteig - Am Bildstock Auge-Gottes -
  • 007 - Rheinsteig - Hoelzernes Eichhoernchen am Bildstock Auge-Gottes -
  • 008 - Im Rheinsteig unterwegs -
 

Breite Forstwege geleiten die Gruppe sodann zur verfallenen Barbarahütte. Hier lockt ein, von der Route abzweigender überaus lohnender Aufstieg zum 358 Meter hohen Leyberg. Ein felsiger Pfad führt zum herausragenden Aussichtsfelsen hinauf, von dem der grandiose Blick weit in das Rheintal und hinüber zu den benachbarten Erhebungen des Siebengebirges fällt.

 

Blick vom Leyberg ins Siebengebirge und ins Rheintal

 

Wieder zurück auf dem Rheinsteig geht es über breite Forstwege durch den frühlingshaften Wald. Mehrere Bachtäler werden durchschritten und schmale Rinnsale gequert. Langanhaltende und konditionell anspruchsvolle Aufstiege sind in diesem Teil der Strecke keine Seltenheit. Besonders der Aufstieg zur Löwenburg, mit 455 Metern der zweithöchste Berg im Siebengebirge, will gemeistert sein. Die Löwenburg wurde 1257 erstmals urkundlich erwähnt und von Heinrich II. Graf von Sayn als Grenzfeste gegen die kurkölnischen Befestigungen Drachenfels und Wolkenburg errichtet. Von der heutigen Ruine hat man eine herrliche Aussicht weit in die Rheinebene, auf das Siebengebirge und in den Westerwald hinein.

 

Im Burghof der Löwenburg

 

Ein felsiger Pfad führt von der Löwenburg steil bergab zum Löwenburger Hof. In dem Berggasthof wird kurze Einkehr gehalten, um dann über die Breiberge nach Rhöndorf weiterzuwandern. Im letzten Teil der Strecke geht es über verschlungene Waldpfade im stetigen Auf und Ab durch eine frühlingshaft aufblühende Natur. Bald senkt sich die Route merklich ab und die Rheinsteigwanderer gelangen zum Waldfriedhof, auf dem Konrad Adenauer seine letzte Ruhestätte fand. Dann wird Rhöndorf erreicht wo diese schöne Rheinsteigetappe beendet wird. Mit der Bahn gelangen die Bergkameraden zum Ausgangspunkt nach Unkel zurück.

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